Weltkrebstag
Zum Weltkrebstag erinnert Sachsen an die Bedeutung von Vorsorge, Früherkennung und Nachsorge. Moderne Medizin, Forschung und ein gesunder Lebensstil geben Hoffnung.
Der Weltkrebstag am 4. Februar erinnert daran, wie viele Menschen direkt oder indirekt von einer Krebserkrankung betroffen sind – in der Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz oder persönlich. Allein im Freistaat Sachsen wurde Krebs innerhalb eines Jahres bei mehr als 32.000 Menschen neu diagnostiziert. Gleichzeitig gibt es Grund zur Hoffnung: Seit den frühen 2000er-Jahren ist die Zahl der Krebstodesfälle deutlich gesunken. Entscheidend dafür sind Fortschritte in der Forschung, moderne Behandlungsmöglichkeiten sowie eine starke Vorsorge und Früherkennung.
Je früher Krebs erkannt wird, desto besser sind in der Regel die Heilungschancen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind deshalb ein zentraler Baustein, um die eigene Gesundheit aktiv zu schützen. Auch ein gesunder Lebensstil trägt dazu bei, das Erkrankungsrisiko zu senken – etwa durch ausreichend Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und den bewussten Verzicht auf Tabak und Alkohol.
Gesundheitsministerin Petra Köpping erklärte: »Wir können uns nicht direkt vor Krebs schützen, aber das Risiko reduzieren, daran zu erkranken. Deshalb mein Apell zum Weltkrebstag: Achten Sie auf sich. Nehmen Sie Vorsorgeangebote wahr! Für sich selbst und für die Menschen, die Ihnen wichtig sind.«
Der Weltkrebstag lenkt zudem den Blick auf die Zeit nach der Akutbehandlung. Rehabilitation und Nachsorge helfen Betroffenen, wieder Kraft zu schöpfen und in den Alltag zurückzufinden. Im Jahr 2024 schlossen in Mitteldeutschland fast 20.000 Menschen eine onkologische Rehabilitation ab, davon 9.780 in Sachsen. Diese Zahlen zeigen: Hinter jeder Statistik stehen Menschen, die Unterstützung, Zuversicht und gute Perspektiven brauchen.