07.01.2026

Vorstellung der digitalen Lern- und Integrationsplattform »Digit In Social«

Mit »Digit in Social« unterstützt eine neue digitale Plattform internationale Fachkräfte im Gesundheitswesen beim Ankommen, Lernen und Arbeiten in Sachsen.

Der Fachkräftemangel stellt das Gesundheitswesen in Sachsen vor große Herausforderungen. Immer mehr Einrichtungen setzen daher auf die internationale Gewinnung von Fachkräften. Damit diese Fachkräfte nicht nur gut ankommen, sondern auch langfristig bleiben, sind verlässliche Integrationsstrukturen im Arbeitsalltag entscheidend. Genau hier setzt »Digit In Social« an: eine digitale Lern- und Innovationsplattform, die Gesundheitseinrichtungen dabei unterstützt, Integration systematisch zu begleiten, Teams zu entlasten und die Bindung internationaler Fachkräfte nachhaltig zu stärken.

»Digit In Social« bietet praxisnahe, niedrigschwellige und digitale Unterstützungsformate, die sich direkt in den Arbeitsalltag integrieren lassen. Ziel ist es, Einrichtungen konkrete Werkzeuge an die Hand zu geben – von Orientierung und Kommunikation bis hin zur Stärkung von Teilhabe und Zusammenarbeit in multiprofessionellen und internationalen Teams.

Staatsministerin Petra Köpping eröffnete die Plattform: »Viele Gesundheitseinrichtungen in Sachsen werben bereits international um Fachkräfte. Entscheidend ist, dass diese Fachkräfte hier nicht nur gut ankommen, sondern auch langfristig bleiben. Dafür braucht es praxistaugliche Unterstützung und diese bietet ‚Digit In Social‘. Diese digitale Lern- und Innovationsplattform ist ein wichtiger Baustein, um Integration im Arbeitsalltag verlässlich zu begleiten und Fachkräfte dauerhaft zu binden – im Interesse eines starken Gesundheitswesens in Sachsen. Mein großer Dank gilt allen, die sich in einem arbeitsintensiven Entstehungsprozess dafür engagiert haben, dass diese Innovation gelungen ist. Sie bietet einen großen Mehrwert für die Gesundheitseinrichtungen, die internationalen Fachkräfte und damit letztlich auch für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.«

Das Projekt wird über die Fachkräfteallianz Sachsen sowie mit Unterstützung der Europäischen Union umgesetzt und vernetzt mehr als 20 Kooperationspartner, darunter Ministerien, Hochschulen, Krankenkassen und Kliniken. Bereits jetzt wird die Plattform erfolgreich in mehreren sächsischen Gesundheitseinrichtungen eingesetzt und leistet dort einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung.

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