Staatsministerin Köpping nimmt an der 24. Plenarsitzung des Sächsischen Landtages teil
Staatsministerin Köpping betont im Landtag: Integration gelingt über Arbeit und Sprache, Prävention gegen Rechtsradikalismus über bestehende Beratungs- und Präventionsstellen.
Zwei aktuelle Debatten im Sächsischen Landtag behandelten heute zentrale gesellschaftliche Herausforderungen. In der ersten Debatte ging es um die Frage, ob der im Juni 2022 beschlossene Rechtskreiswechsel ins Bürgergeld rückgängig gemacht werden sollte. Staatsministerin Petra Köpping betonte dazu: »Egal in welchem Rechtskreis: ukrainische Geflüchtete sollen immer so schnell wie möglich arbeiten.« Integration gelinge über Sprache, Arbeit und unbürokratische Zugänge – nicht über neue Hürden oder zusätzlichen Verwaltungsaufwand.
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- Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine
In der zweiten Debatte stand der Schutz junger Menschen vor Rechtsradikalisierung im Mittelpunkt. Die steigenden Fallzahlen verdeutlichen die Bedeutung früher Prävention. Staatsministerin Köpping verwies hierbei auf bewährte Strukturen in Sachsen, insbesondere auf die Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA), die zentrale Anlaufstelle für Eltern, Angehörige, Schulen und Fachkräfte ist. Zur Bedeutung verlässlicher Präventionsarbeit erklärte die Ministerin: »Wir sollten weiter auf den bestehenden Strukturen aufbauen und ihre wichtige Arbeit sichern – auch in schwierigen Haushaltszeiten.«
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- Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA)