Ministerin Köpping diskutiert auf dem »SachsenSofa« der Katholischen Akademie zum Thema »Pflege im ländlichen Raum«
Pflege am Limit? Gesundheitsministerin Petra Köpping diskutierte beim SachsenSofa über Personalmangel, faire Bezahlung und die Überlastung der Pflege im ländlichen Raum.
Gute Pflege geht alle etwas an – sowohl die Menschen, die darauf angewiesen sind, als auch diejenigen, die diese wichtige Aufgabe übernehmen. Eine faire Bezahlung und eine gute Ausbildung sind dabei ebenso entscheidend wie die Bewältigung der Kosten für Pflegeheimplätze und der finanzielle Anteil, den Angehörige selbst tragen können.
Besonders in den ländlichen Regionen Sachsens führt der Mangel an Personal und finanziellen Mitteln jedoch schnell zu einer Überlastung des Systems. Um über das Thema »Pflege am Limit?« zu diskutieren, nahm Staatsministerin Petra Köpping auf dem SachsenSofa der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen und der Evangelischen Akademie Sachsen Platz. Gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Fischer, Professor für Pflegewissenschaft in Dresden, der stellvertretenden Landrätin Kati Kade (CDU) und der Kirchenredakteurin Maxi Konang beleuchtete sie zentrale Fragen der pflegerischen Zukunft.
Neben Strategien zur Gewinnung von neuem Personal für den Freistaat stand vor allem im Fokus, wie die Gesellschaft eine dauerhafte Überlastung der aktuell Pflegenden verhindern kann. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für diesen wichtigen Austausch, dessen vollständige Aufzeichnung ab sofort online unter sachsensofa.de zur Verfügung steht.