LAG Hebammenversorgung diskutiert Lösungen für die Zukunft der Versorgung in Sachsen
Am 22. Oktober 2025 traf sich die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Hebammenversorgung zu ihrer vierten Sitzung im Sozialministerium in Dresden. Unter der Leitung von Abteilungsleiter Frank-Peter Wieth diskutierten die Mitglieder die Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die Hebammenversorgung in Sachsen. Besonders in ländlichen Regionen stellen die Überalterung der Fachkräfte und der Geburtenrückgang Herausforderungen dar. Um die Versorgung zu sichern, müssen innovative Konzepte entwickelt werden, die sowohl Hebammen eine auskömmliche Beschäftigung bieten als auch die Bedürfnisse werdender Mütter und Familien abdecken. Es wurde erneut festgestellt, dass die vorhandenen Daten zur Hebammenversorgung nur ein unvollständiges Bild der tatsächlichen Situation liefern. Alle Beteiligten wollen gemeinsam an einer Verbesserung der Datenlage arbeiten. Obwohl keine konkreten Handlungsempfehlungen verabschiedet wurden, war der Austausch der Mitglieder von großer Bedeutung, um ein gemeinsames Problembewusstsein zu schaffen und mögliche Kooperationen zu fördern.