22.01.2026

Frühwarnsystem gegen gefährliche Substanzen: Sachsen setzt auf Prävention

Gesundheitsministerin Petra Köpping, Staatssekretärin Dagmar Neukirch, der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung Prof. Dr. Hendrik Streeck und sein Referent Max Reimer stehen gemeinsam für ein Gruppenbild.
Gesundheitsministerin Petra Köpping und Staatssekretärin Dagmar Neukirch (rechts) mit dem Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Prof. Dr. Hendrik Streeck (2. v. l.), sowie dessen persönlichem Referenten Max Reimer (links). 

Crack, Kokain, Opioide – der Schutz unserer Kinder und Jugendlichen, aber auch die Prävention von Sucht sind mehr als politische Themen. Sie sind eine Verantwortung, die wir alle tragen.

Gesundheitsministerin Petra Köpping und Staatssekretärin Dagmar Neukirch haben Prof. Dr. Hendrik Streeck, den Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung, heute zu einem Antrittsbesuch begrüßt. Thema war vor allem ein nationales Frühwarnsystem für gefährliche Substanzen. Ziel ist es, Konsumierende, Beratungsstellen und Institutionen über akute Gefahren zu informieren, um Todesfälle zu verhindern.

Auch beim Cannabisgesetz wurde deutlich: Steigende THC-Gehalte und das oft noch fehlende Problembewusstsein bei Jugendlichen müssen genau in den Blick genommen werden.

»Nur durch eine enge Zusammenarbeit von Bund und Ländern lässt sich Drogen- und Suchtpolitik wirksam gestalten. In Sachsen haben wir ein gutes Netzwerk an Drogenberatungsstellen. Uns ist aber auch klar, dass dies nie ausreichend sein wird, denn es kommen leider oft neue Substanzen auf den Markt. Laut Statistik ist der Alkoholkonsum unser Hauptproblem. Deshalb setzen wir und noch stärker auf Prävention«, erklärte die Ministerin.

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