28.04.2017

Verbraucherschutzministerkonferenz 2017

In dieser Woche kamen die Verbraucherschutzminister und -senatoren zu ihrer Jahressitzung in Dresden zusammen. Auf der gut gefüllten Tagesordnung stand eine Vielzahl von Themen zum wirtschaftlichen, gesundheitlichen und digitalen Verbraucherschutz.

»Unsere zunehmend digitalisierte Lebenswelt bietet viele Chancen für die Verbraucher. Doch wir müssen ebenso die Risiken in den Blick nehmen. Für uns steht der Konsumentenschutz im Mittelpunkt. Die Digitalisierung des Alltags ist deshalb auch ein wichtiges Kernthema der diesjährigen Konferenz in Sachsen«, erklärte Ministerin Klepsch als amtierende Vorsitzende der Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK).

Einen Schwerpunkt setzte Sachsen als Vorsitzland mit einem Antrag zum automatisierten Fahren. »Das hochautomatisierte Fahren wird in wenigen Jahren selbstverständlich zum Straßenbild gehören und für uns als Verbraucher viele Vorteile bringen. Wir müssen aber dafür sorgen, dass der Verbraucherschutz mit den rasanten technischen Entwicklungen in diesem Bereich Schritt hält«, betonte Klepsch. Deshalb setzt sich die Konferenz für eine verbrauchergerechte Gestaltung der Infrastruktur für automatisiertes Fahren ein. Automatisiertes Fahren muss für jeden und überall möglich sein. Die digitale Verkehrsinfrastruktur muss europaweit funktionieren und exklusive Systeme dürfen den Verbraucher nicht von der Teilnahme am automatisierten Fahren ausschließen.

Weitere Themen der VSMK finden Sie in der Pressemitteilung vom 28. April 2017.

Alle Beschlüsse der Konferenz werden noch auf der Homepage der VSMK veröffentlicht.

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