30.07.2019

Treffen mit dem tschechischen Gesundheitsminister zur grenzüberschreitenden medizinischen Versorgung

Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch mit dem tschechischen Gesundheitsminister Adam Vojtech vor einem Aufsteller des tschechischen Gesundheitsminsiteriums
Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz und der tschechische Gesundheitsminister Adam Vojtech 
© SMS

Gesundheitsministerin Klepsch führt mit tschechischen Vertretern Gespräche über eine Kooperationsvereinbarung zur medizinischen Versorgung zwischen Sachsen und Tschechien

Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch hat sich am 30. Juli 2019 in Prag mit dem tschechischen Gesundheitsminister Adam Vojtech getroffen. Thema des Gesprächs war die grundsätzliche Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Tschechien in der medizinischen Versorgung. Gesprochen wurde ganz konkret auch über die grenzüberschreitende medizinische Versorgung für Patienten aus dem Einzugsgebiet der tschechischen Stadt Rumburk im grenznahen Schluckenauer Zipfel. Mitte Juli musste das kommunale Krankenhaus in Rumburk Insolvenz anmelden. Die nächstgelegenen Krankenhäuser befinden sich in Sachsen.

»Das Gespräch mit der tschechischen Seite war sehr zielführend und ergebnisorientiert. In Kürze wird eine grenzüberschreitende Arbeitsgruppe zwischen Sachsen und Tschechien eingerichtet, die die Rahmenbedingungen zur grenzüberschreitenden Behandlung erarbeiten soll. Ziel ist es kurzfristig, eine Erklärung zwischen beiden Seiten zu unterzeichnen«, sagte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch nach dem Treffen in Prag. Eine Lösung zugunsten der betroffenen Patienten stärke die medizinische Versorgung in der Region. Ziel sei es, zügig eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung zu unterzeichnen, um den Menschen in der Region eine gesicherte medizinische Versorgung zur ermöglichen, so die Ministerin weiter.

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