19.12.2018

Staatsministerin Klepsch übernimmt Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz

Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch steht zwischen dem nordrhein-westfälischen Gesundheitsminister Laumann und dem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. In der Hand hält Klepsch eine Amtsglocke.
Sachsen folgt auf Nordrhein-Westfalen. Mit dem Wechsel des GMK-Vorsitzes wandert auch die »GMK-Glocke« Jahr für Jahr. Im Beisein von Bundesgesundheitsminister Spahn (r.) übernahm Sachsens Gesundheitsministerin Klepsch die Glocke vom nordrhein-westfälischen Gesundheitsminister Laumann (l.). 
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2019 hat Sachsen den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz der Länder inne. Symbolisch erfolgte der Wechsel mit der Weitergabe der »GMK-Glocke«.

Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch hat in Berlin im Beisein von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn offiziell den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) für das Jahr 2019 von Nordrhein-Westfalen übernommen. Die so genannte GMK-Glocke wurde dabei symbolisch vom nordrhein-westfälischen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann an Ministerin Klepsch übergeben. Die GMK ist ein wichtiges Gremium der Kooperation und Koordination der Länderinteressen in der Gesundheitspolitik. Der Vorsitz wechselt jedes Jahr.

Sachsens legt als Vorsitzland Fokus auf Telemedizin

»Gesundheitspolitik muss immer darauf ausgerichtet sein, eine qualitativ hochwertige und zukunftsfeste medizinische Versorgung für alle Menschen zu gewährleisten. Der sächsische Schwerpunkt als Vorsitzland liegt im kommenden Jahr auf der Digitalisierung des Gesundheitswesens«, sagte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch. »Telemedizin ist ein bedeutender Baustein bei der flächendeckenden Sicherstellung der medizinischen Versorgung. Mit der Entwicklung stehen wir erst am Anfang. Wichtig ist mir aber, dass Patienten als Adressaten der Telemedizin gut in die Entwicklungen einbezogen werden. Nur so können wir den Mehrwert für die Anwender sichtbar machen und dadurch die Akzeptanz bei den Ärzten und Patienten erhöhen.« Um telemedizinische Anwendungen weiter zu fördern, sollen daher verstärkt regulatorische Aspekte diskutiert werden.

Ein weiteres Thema der GMK ist die sektorenübergreifende Versorgung. »Gerade im ländlichen Raum ist es vor dem Hintergrund der demografischen Gegebenheiten wichtig, dass wir kluge Lösungen zwischen stationären und ambulanten Angeboten anbieten, denn dem Patienten ist es vor allem wichtig, vernünftig versorgt zu werden. In Sachsen erproben wir in zwei Modellregionen in Marienberg und Weißwasser verschiedene Maßnahmen, die geeignet sind, eine zukunftsfähige gute medizinische Versorgung sicherzustellen«, so die Ministerin.

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