22.10.2018

Neue sozialtherapeutische Wohnstätte am Sächsischen Krankenhaus Altscherbitz

Eine neue sozialtherapeutische Wohnstätte für bis zu 18 junge Drogenabhängige wurde eingeweiht.

Für den Leipziger Raum richtet der Freistaat Sachsen am Sächsischen Krankenhaus Altscherbitz eine neue sozialtherapeutische Wohnstätte für junge Drogensüchtige ein. Dort soll künftig vielen chronisch mehrfachgeschädigten Erwachsenen mit Abhängigkeiten von synthetischen Drogen zu einem suchtmittelfreien und selbstständigen Leben verholfen werden. Der Betreiber ist die Suchtzentrum gGmbh Leipzig, Träger das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz.

Sozialministerin Barbara Klepsch und Bernd Engelsberger, Abteilungsleiter Vermögen, Landesbau und Fachaufsicht Bundesbau im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen weihten das Haus für bis 18 Bewohner am 22. Oktober 2018 ein. Sie übergaben den Schlüssel an Doreen Neu, die Verwaltungsdirektorin des Sächsischen Krankenhauses Altscherbitz. Die Herberge für junge Drogenabhängige geht am 1. November in Betrieb.

»Die Errichtung dieser sozialtherapeutischen Wohnstätte ist ein wichtiger Beitrag zur Unterstützung von drogenabhängigen Menschen in Sachsen. Künftig werden hier in Altscherbitz Personen untergebracht, die auf Grund ihrer vielschichtigen Defizite eine besondere und umfassende Betreuung und Förderung benötigen«, so Staatsministerin Klepsch bei der Übergabe.

Für die neue sozialtherapeutische Wohnstätte wurde das Haus 15 des Sächsischen Krankenhauses Altscherbitz denkmalschutzgerecht saniert und umgebaut. Das im Jahr 1888 als Bettenhaus errichtete Gebäude wurde bis 2010 als Maßregelvollzug und Klinik für forensische Psychiatrie genutzt. Der Freistaat Sachsen förderte den Umbau zur Wohnstätte mit rund zwei Millionen Euro.

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