13.05.2019

Pflegepaket Sachsen

Staatsministerin Barbara Klepsch nebem einem Banner der Pflegedialoge auf dem steht: Für gutes Leben im Alter!
Gesundheitsministerin Barbara Klepsch: »Unser großes Ziel ist eine bezahlbare Pflege mit hoher Qualität.« 
© Christian Füller

Staatsministerin Klepsch hat ein umfangreiches Paket für die Pflege vorgestellt. Der Freistaat will Pflegewohngeld einführen und Eigenanteile für Pflegebedürftige begrenzen.

Gesundheitsministerin Barbara Klepsch hat ein umfangreiches Paket für die Pflege in Sachsen geschnürt. »Der demografische Wandel führt dazu, dass die Zahl der Pflegebedürftigen steigt und gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte verstärkt gesucht werden. Mit dem Pflegepaket stellen wir uns dieser Herausforderung. Darin enthalten sind Maßnahmen, mit denen wir 

  • die Pflegekräfte stärken werden,
  • die Pflege bezahlbar machen wollen und
  • die Qualität der Pflege verbessern«,

sagte die Staatsministerin bei der Vorstellung 13. Mai 2019 in Dresden.

Das Pflegepaket sieht insgesamt zehn Kernpunkte vor. So sollen mit einem Landesinvestitionsprogramm unter anderem die Eigenanteile der Pflegebedürftigen an den Investitionskosten begrenzt und Investitionen in der ambulanten und stationären Pflege gefördert werden. Sachsen will dazu in Abstimmung mit dem Bund ein Pflegewohngeld einführen. Mit dem Pflegepaket greift die Staatsministerin die Forderungen aus der Praxis auf und stellt die Weichen für spürbare Veränderungen. »Unser Ziel ist eine bezahlbare Pflege mit hoher Qualität. Wir müssen Pflegekräfte in ihrer Arbeit unterstützen, den pflegenden Angehörigen zur Seite stehen und uns stärker an der Finanzierung von Pflege beteiligen, damit Kostenerhöhungen nicht einseitig bei den Versicherten abgeladen werden«, so die Ministerin.

 

Blickauf zwei stehende Broschüren mit dem Programm "Pflegepaket Sachsen - Gutes Leben im Alter. Gute Pflege in Sachsen" © SMS

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