12.02.2019

Neuer Sozialbericht für den Freistaat Sachsen

Staatsministerin Barbara Klepsch mit Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué und Pressesprecher Jörg Förster bei der Pressekonferenz im Medienzentrum der Staatskanzlei
Staatsministerin Barbara Klepsch stellt gemeinsam mit Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates (links), den neuen Sozialbericht für den Freistaat Sachsen vor: »Wirklich glücklich bin ich darüber, dass Familien und Paare mit Kindern deutlich vom Aufschwung des Arbeitsmarktes profitieren.« 
© SMS

Die soziale Lage der Menschen in Sachsen hat sich verbessert und das Armutsrisiko ist relativ gering.

Staatsministerin Barbara Klepsch hat die Sozialberichterstattung für den Freistaat Sachsen vorgestellt. Die Sozialberichterstattung beschreibt die soziale Lage der Menschen in Sachsen auf Ebene der Landkreise und Kreisfreien Städte für den Zeitraum zwischen 2005 und 2015. Sie zieht Bilanz und ist eine wichtige Basis für eine wirkungsvolle Sozialpolitik. Untersucht wurden 420 Indikatoren.

Der Sozialbericht zeigt zwei deutliche Entwicklungen auf:

  1. Die soziale Lage der Menschen in Sachsen hat sich seit 2005 wesentlich verbessert.
  2. Die größte Herausforderung der kommenden Jahre wird die Alterung der Gesellschaft und die zugleich abnehmende Zahl der Erwerbstätigen.

»Der Sozialbericht zeigt: Es gibt viel Licht, aber auch Schatten. Die größte Herausforderung der kommenden Jahre wird die Alterung der Gesellschaft«, sagte Staatsministerin Barbara Klepsch. Denn die Sachsen werden älter und die Einwohnerzahl sinkt. 2015 lebten in Sachsen 4,08 Millionen Menschen, Tendenz leicht sinkend. Damit nimmt die Zahl der Erwerbstätigen ab. Das hat Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft. Die medizinische Versorgung muss an diese Entwicklung ebenso angepasst werden, wie die Organisation der Pflege.

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