31.01.2019

Bericht der Enquete-Kommission zur Pflege

Staatsministerin Klepsch blättert im Bericht der Enquete-Kommission
Ministerin Klepsch: »Ich bin sehr froh, dass die Mitglieder der Enquete-Kommission uu dem Ergebnis gekommen sind, dass der Weg, den wir in Sachsen eingeschlagen haben - zum Beispiel mit der vernetzten Pflegeberatung und den Pflegekoordinatoren - der richtige Weg war.« 
© SMS

Klepsch: »Die Enquete-Kommission Pflege beschreitet den sächsischen Weg der Pflege mit.«

Staatsministerin Barbara Klepsch sieht den am 23. Januar 2019 vorgestellten Abschlussbericht der Enquete-Kommission zur Pflege als gute Basis, um die Pflege in Sachsen weiterzuentwickeln. Der Bericht enthält konkrete Empfehlungen, deren Umsetzung genauestens geprüft wird. Der Bund, die Kommunen und die Pflegekassen müssen dazu einbezogen werden. »Der Bericht fügt sich gut in den sächsischen Weg der Pflege ein, den der Freistaat bereits eingeschlagen hat«, zeigte sich die Ministerin froh. »Ich gehe mit der Kommission konform, dass noch mehr Entlastungs- und Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort gefunden werden müssen, um alle Beteiligten noch besser zu vernetzen«, so Klepsch.

Die vom Sächsischen Landtag eingesetzte Enquete-Kommission »Sicherstellung der Versorgung und Weiterentwicklung der Qualität in der Pflege älterer Menschen im Freistaat Sachsen« hat ihre Arbeit nach drei Jahren beendet. Die Kommission schlägt unter anderem Maßnahmen vor, mit denen pflegende Angehörige, ehrenamtlich Engagierte sowie professionelle Pflegekräfte bei ihrer täglichen Arbeit weiter unterstützt werden können. Ebenso sind Empfehlungen zur Finanzierung der Pflege und Weiterentwicklung der digitalen Pflege mit dem Ziel der Prävention, enthalten.  

In der Aussprache des Sächsischen Landtags am 31. Januar 2019 zum Bericht der Enquete-Kommission nahm Sozialministerin Barbara Klepsch für die Sächsische Staatsregierung Stellung. Ihr Fazit: »Der Bericht belegt in eindrücklicher Weise, was wir gemeinsam schon im Freistaat alles im Bereich der Pflege erreicht haben.« Er stelle eine gute Grundlage dar, »mit dem wir den sächsischen Weg in der Pflege heute und in Zukunft weitergehen können.« Der eingeschlagene Weg - zum Beispiel mit der vernetzten Pflegeberatung und den Pflegekoordinatoren - müsse weiterverfolgt werden. Der Bericht mache deutlich, dass noch mehr Entlastungs- und Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort, in den Kommunen, gefunden werden müssen, um alle Beteiligten bestmöglich zu vernetzen. »Wir brauchen Foren vor Ort. Foren, wie etwa Runde Tische. Foren, die den Dialog ermöglichen und befördern. In Diskussionen vor Ort wird deutlich, was die Menschen in den jeweiligen Regionen benötigen. Mit unseren Pflegedialogen oder der Woche der pflegenden Angehörigen haben wir bereits gute Dialogformate auf den Weg gebracht«, so die Ministerin.

 

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