1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Die Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz

27.03.2017 - Bericht zur Suchtkrankenhilfe - Sucht 2016

Symbolbild für Alkoholkonsum: Mehrere Flaschen Wein stehen in einem flachen Gewässer

»Wir müssen weiterhin alles tun, um Menschen vor Suchterkrankungen zu schützen. Gerade beim Thema Alkohol ist es wichtig aufzuklären, damit weder Kinder und Jugendliche noch Erwachsene in eine Alkoholabhängigkeit geraten«, betont Staatsministerin Barbara Klepsch.
(© Gerd Altmann/pixelio.de)

Die Sächsische Landesstelle gegen die Suchtgefahren e. V. (SLS) hat den neuen Bericht zur Suchtkrankenhilfe 2016 veröffentlicht. Der Jahresbericht der Suchtkrankenhilfe gibt einen umfassenden Überblick über die Daten- und Faktenlage sowie zu legalen und illegalen Suchtmitteln in den verschiedenen Hilfebereichen des Suchthilfesystems. Demnach ist und bleibt Alkohol die Volksdroge Nummer eins.

77 Prozent der Suchtdiagnosen in Krankenhäusern beziehen sich auf Alkohol. Ministerin Klepsch: »Bei Crystal Meth ist die Zahl der Fälle in den Suchtberatungsstellen stagniert, wenn auch auf hohem Niveau. Darauf dürfen wir uns nicht ausruhen, sondern weiter entschieden gegen Crystal Meth vorgehen. Wichtig ist, dass Suchtkranke schnelle Hilfe finden. Deshalb ist es erfreulich, dass die Personalkapazität in den Suchtberatungsstellen um 5,5 Prozent auf 193 Fachkräfte gestiegen ist.« 27.000 Menschen haben im vergangenen Jahr Hilfe bei der Suchtberatung gesucht. Immer häufiger haben die Berater aber zudem mit der Substanz Cannabis zu tun.
Alle Zahlen finden Sie hier im Suchtbericht 2016.

Marginalspalte

© Institution