1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Die Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz

10.02.2017 - Ministerium berät junge Ärzte zu beruflichen Chancen und Perspektiven in Sachsen

Blick auf den Stand des SMS auf der Veranstaltung "Arzt in Sachsen"

Werben für den Einsatz im Öffentlichen Gesundheitsdienst: Am gemeinsamen Beratungsstand berieten Mitarbeiter des Sozialministeriums, des Netzwerkes »Ärzte für Sachsen« und des Gesundheitsamtes des Landkreises Meißen junge Mediziner.
(© Sächsische Landesärztekammer)

Am 4. Februar 2017 fand in der Sächsischen Landesärztekammer die 9. Informationsveranstaltung »Arzt in Sachsen« statt. Eingeladen waren Ärzte in Weiterbildung sowie im Praktischen Jahr, um sich über Chancen und Perspektiven im ambulanten bzw. stationären Bereich oder im öffentlichen Gesundheitsdienst zu informieren. Auch das Sozialministerium war vor Ort.

Heidrun Böhm, Referatsleiterin im Sozialministerium, überbrachte in der zentralen Eröffnungsveranstaltung den jungen Medizinern die Grüße der Ministerin. Sie betonte, wie wichtig gut aus-, fort- und weitergebildete Ärzte für das sächsische Gesundheitswesen sind. Gesucht werden vor allem engagierte Allgemeinmediziner, die hierzulande als Hausarzt in der Stadt, vor allem aber auch im ländlichen Bereich Patienten versorgen. Dabei sollen sie nicht nur kurativ tätig sein, sondern ihre Patienten auch auf gesunde Lebensweise und Präventionsmöglichkeiten ansprechen. Denkt man an die steigende Anzahl älterer Menschen und auch psychisch Kranker, werden in Zukunft auch andere Facharztbereiche und Schwerpunkte wie Orthopädie, Unfallchirurgie, Geriatrie, Psychiatrie u.v.a.m. werden im Fokus stehen. Die gewachsenen Probleme mit multiresistenten Keimen und die Forderungen des novellierten Infektionsschutzgesetzes, mehr qualifiziertes Hygienepersonal einzusetzen, machen die Weiterbildung zum Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin oder auch für Öffentliches Gesundheitswesen notwendig.

In Workshops, aber auch an vielen Ständen präsentierten zahlreiche sächsische Krankenhäuser, Institutionen und der Öffentliche Gesundheitsdienst Einsatzmöglichkeiten für junge Ärzte. Sie standen mit Rat und Tat für alle brennenden Fragen zur Verfügung.

Zu den Veranstaltung hatten hatten die Sächsische Landesärztekammer (SLÄK), die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KVS), die Krankenhausgesellschaft Sachsen (KGS), die Sächsische Ärzteversorgung und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apo-Bank) eingeladen.

 

Marginalspalte

Weiterführende Informationen

© Institution