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Die Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz

20.03.2017 - Freilandhaltung für Geflügel wieder möglich

freilaufende Gänse auf einer Wiese vor einer Scheunenwand

Die allgemeine Stallpflicht für Geflügel wurde aufgehoben. Seit dem 20. März dürfen Hühner, Gänse, Enten und Puten wieder aufs Freiland.
(© pixabay.de)

Seit heute gilt im Freistaat Sachsen nicht mehr die allgemeine Stallpflicht für Geflügel. Da sich die Lage entspannt hat, hob die zuständige Landesdirektion Sachsen am 17. März 2017 in Abstimmung mit dem Sozialministerium die vorübergehende Pflicht zur überdachten Haltung von Geflügel auf. Nun dürfen Hühner, Gänse, Enten und Puten sowie Vögel in Zoos und Tierparks wieder ins Freie. Die Stallpflicht gilt jedoch weiter in bestehenden Restriktionszonen.

Ministerin Barbara Klepsch begrüßt die Aufhebung der allgemeinen Stallpflicht durch die zuständigen Behörde ausdrücklich: »Die Geflügelpest war in den vergangenen Monaten eine außergewöhnliche Belastung für alle. Jetzt kehrt in weiten Teilen der Geflügelhaltung in Sachsen wieder Normalität ein.«

Der Geflügelpestvirus H5N8 ist in dieser Saison besonders aggressiv und über einen sehr langen Zeitraum nachweisbar. Die vorübergehende Anordnung einer allgemeinen Stallpflicht war daher eine notwendige und unausweichliche Entscheidung. Nunmehr ist die Zahl der Funde von infizierten Wildtieren stetig rückläufig.

Mit der Aufhebung der Stallpflicht gilt die Geflügelpestverordnung des Bundes weiter. Nunmehr entscheiden die örtlichen Veterinärbehörden über im Einzelfall notwendige Maßnahmen. Bei neuen Funden von infizierten Tieren werden dann weiterhin Restriktionsgebiete ausgewiesen. In noch bestehenden Sperrbezirken und Beobachtungsgebiete gelten weiterhin die behördlich angeordneten Maßnahmen.

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