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Die Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz

17.03.2017 - Soziale Schuldnerberatung und Verbraucherinsolvenzberatung kommen künftig aus einer Hand

Staatsministerin Klepsch am Rednerpult im Plenarsaal des Landtags während der Debatte zur Zusammenlegung von Schuldner- und Insolvenzberatung

»Schuldnerberatung und Verbraucherinsolvenz-beratung sind zwei Seiten derselben Medaille. Eine Zusammenführung ist folgerichtig.« Staatsministerin Barbara Klepsch am 15. März im Sächsischen Landtag
(© Pressestelle CDU-Fraktion)

Zum Europäischen Tag des Verbrauchers hat auch der Sächsische Landtag in seiner Sitzung am 15. März 2017 über Verbraucherschutzthemen debattiert. Auf Antrag der Regierungsfraktionen sollen die soziale Schuldnerberatung und die Verbraucherinsolvenzberatung zusammengeführt werden. Bisher unterliegen diese unterschiedlichen Finanzierungsformen und Zuständigkeiten.

Staatsministerin Barbara Klepsch: »Schon heute arbeiten Mitarbeiter in beiden Beratungsformen nach denselben Qualitätsstandards. Kooperation und Abstimmung werden hier ganz groß geschrieben.«

Nun soll ein Konzept erarbeitet werden, wie beide Beratungsformen auch organisatorisch zusammengelegt werden können. Damit Klienten die Beratung aus einer Hand erhalten – unabhängig davon, ob die Zahlungsunfähigkeit schon eingetreten ist oder nicht. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz wird dafür ein Konzept erarbeiten. »Die Vorteile einer Zusammenlegung liegen auf der Hand. Die Schuldnerinnen und Schuldner profitieren davon, aber auch die Träger der Beratungsstellen und die Bewilligungsbehörde. Damit bauen wir zugleich auch Bürokratie ab«, so Staatsministerin Klepsch.

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