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Petra Köpping - Staatsministerin für Gleichstellung und Integration beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

Aktuelles

Sachsen aktuell: Jahresrückblick mit Staatsministerin Petra Köpping

»Integration hat begonnen« - Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, blickt im Interview mit Jonathan Wosch auf das Jahr 2016 zurück und gibt einen Ausblick auf 2017.

 

Petra Köpping mit Dresden-Fernsehen-Moderator Jonathan Wosch. Sie führen ein Interview im Sächsischen Landtag https://www.youtube-nocookie.com/embed/kdZE-3FiVBc?rel=0&autoplay=1
[Dresden Fernsehen, veröffentlicht am 23.Dezember 2016]

HeLP-Studie untersucht ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

Integrationsministerin Köpping: »Ziel ist bessere Unterstützung für Flüchtlingshelferinnen und -helfer«

In den kommenden Monaten wird ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ders Change Centre Consulting GmbHs im Auftrag der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, eine Bedarfsanalyse zur ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe vornehmen. Mit der »HeLP-Studie«, sollen Herausforderungen, Leistungen und Perspektiven ehrenamtlicher Integrationsarbeit in Sachsen untersucht und aufgearbeitet werden.

»Es ist beeindruckend, wie viele Menschen sich in Sachsen ehrenamtlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren. Wie wir sie noch besser in ihrer Arbeit unterstützen können, das soll diese Studie zeigen«, sagt Integrationsministerin Petra Köpping.

Methodisch basiert die Untersuchung auf der Auswertung von Fragebögen, die sich an ehrenamtliche Flüchtlingshelferinnen und –helfer richten. Die Studie läuft bis Mitte 2017. Als Ergebnis sollen Handlungsempfehlungen zu Fort-und Weiterbildungsangeboten für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe vorliegen.

Staatsministerin Köpping stellt Doppelhaushalt 2017/2018 für Geschäftsbereich vor

Foto: Petra Köpping am Rednerpult des Sächsischen Landtags

Petra Köpping in ihrer Rede zum sächsischen Doppelhaushalt: »Der großen Bedeutung der Politikbereiche Gleichstellung, Integration und Demokratieförderung als Zukunftsthemen wird mit der besseren finanziellen Untersetzung Rechnung getragen.«
(© Holm Helis)

Am 14. Dezember stellte die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, die geplante finanzielle Untersetzung ihrer Politikbereiche im Rahmen der Debatte um den Doppelhaushalt 2017/2018 im Sächsischen Landtag vor.

Der Doppelhaushalt beinhaltet 47,3 Millionen Euro für Gleichstellung, Integration und Demokratieförderung. Dazu zählen auch die vier im Geschäftsbereich angesiedelten Förderprogramme »Weltoffenes Sachsen«, »Integrative Maßnahmen«, »Soziale Betreuung für Geflüchtete« und »Chancengleichheit«. Hinzu kommen die Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“, die in enger Verzahnung mit dem „Weltoffenen Sachsen“ vor allem für Beratungen zur Verfügung stehen. Das dazugehörige Demokratiezentrum wechselt ab Januar 2017 in den Verantwortungsbereich der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration.

»Mit dem Doppelhaushalt haben wir den Weg und das Tempo definiert, in dem wir in den nächsten beiden Jahren weiterarbeiten werden. Die Schrittzahl bleibt weiterhin sehr hoch. Die Themen Gleichstellung, Integration und Demokratieförderung sind aber zu wichtig als dass ein Nachlassen jetzt möglich wäre. Vielfalt, Akzeptanz, Toleranz, Solidarität – all dies sind Begriffe, die wir wieder mit Leben erfüllen sollten, damit für Alle ein friedliches Zusammenleben in unserer Gemeinschaft möglich wird«, sagte Köpping abschließend.

7. Sächsischer Integrationspreis verliehen

Foto: Preisträger des 7. Sächsischen Integrationspreises

Petra Köpping: »Vielfalt stärken und fördern – auch das bedeutet Integration. Alle Teilnehmenden am Wettbewerb haben gezeigt, das Sachsen genau das kann.«
(© SMGI)

Am 02. Dezember haben Integrationsministerin Petra Köpping und der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth gemeinsam den 7. Sächsischen Integrationspreis verliehen. Eine sechsköpfige Jury ermittelte die Preisträger. Drei gleichwertige Preise, die mit 2.000 € dotiert sind, wurden vergeben.

Unter dem Motto »Gemeinsam. Klug. Handeln.« hatten sich sächsische Vereine, Verbände, Initiativen und Unternehmen um den Preis beworben. Ausgezeichnet wurden drei Projekte und Initiativen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten besonders für die Integration von Migrantinnen und Migranten in die Gesellschaft einsetzten, sie unterstützten, förderten und vorlebten:

Runder Tisch Integration Crimmitschau

Der Runde Tisch Integration Crimmitschau ist ein freier Zusammenschluss von Bürgern der Stadt. Er koordiniert die ehrenamtliche Arbeit von ca. 100 Einwohnern für ca. 230 Asylbewerber und Flüchtlinge. Der Runde Tisch Integration umfasst verschiedene Arbeitsbereiche wie Sachspendengruppe, ehrenamtlicher Deutschunterricht, Patengruppe, Computerkurs und Begegnungsnachmittage. Die Asylbewerber erhalten Hilfe, Orientierung und Unterstützung beim Ankommen in der Stadt. Über Begegnung mit Einwohnern der Stadt können Migrantinnen und Migranten auch das Rechtssystem und unsere Demokratie kennen- und schätzen lernen. Eine Gruppe bietet wöchentlich mehrere ehrenamtliche Deutschkurse an. In denen kann auch individuell auf die Fähigkeiten der Teilnehmenden eingegangen werden. Aktuell hat nach langem Bemühen endlich ein Integrationskurs in Crimmitschau begonnen. Der Runde Tisch versucht, durch den Kontakt mit ansässigen Unternehmen Praktikumsplätze zu finden. Flüchtlinge werden beim Jobcenter bzw. zur Arbeitsagentur begleitet und versucht, mit ihnen gemeinsam neue berufliche Wege in die Zukunft zu finden. Über den Runden Tisch Integration gibt es fast zwei Jahre Begegnung, Austausch und direkten Kontakt, auch im Rahmen von Begegnungsnachmittagen. Dieses Jahr fand zudem erstmals auf dem Marktplatz der Stadt ein Fest der Begegnung statt, zu dem alle Crimmitschauer eingeladen waren.

Dorf Klosterbuch (Verein BE-GREIFEN e. V.)

Die Bürger von Klosterbuch wollen nicht »nur reden«, sondern durch gemeinsames Vormachen, Mitmachen, Nachmachen das Leben auf dem Land für Flüchtlinge attraktiv gestalten und die Angst sowie Vorurteile der Einheimischen in Interesse und gewinnbringendes Miteinander umwandeln. Betreut werden etwa 30 Migrantinnen und Migranten. In den ersten Wochen nach der Ankunft erhielten diese Deutschunterricht und persönliche Unterstützung bei Behördengängen.
Bei Bauernmärkten im ehemaligen Zisterzienser Kloster Buch, bei Festen im Rahmen des Mittelsächsischen Kultursommers und bei Initiativen des Be-Greifen e. V. wurde stets darauf hingewirkt, dass ein gutes Miteinander entsteht. Jeder achtet jeden!
In Kontakt mit anderen Mitbürgern wurden Praktikumsplätze und/oder zukünftige potenzielle Arbeitgeber für die Flüchtlinge gefunden. Die Dorfgemeinschaft möchte auch anderen Dörfern in Sachsen ihre Erfahrungen vermitteln.

Hotel Steiger Sebnitzer Hof

Die Geschäftsleitung und 20 Mitarbeiter des Hotels Steiger »Sebnitzer Hof« unterzeichneten am 3. Dezember 2015 öffentlich die Sebnitzer Erklärung für Toleranz und Weltoffenheit.
Gleichzeitig bemühten sie sich um die Schaffung von Arbeitsplätzen für Migranten einschließlich der Beantragung der Arbeitserlaubnis. Ziel ist es auch, die Berührungsängste zu Mitarbeiter mit fremden Kulturen abzubauen. Derzeit arbeiten zwei Migranten im Unternehmen. Mit ihnen wurden die Arbeitserlaubnis beantragt und nach einer Qualifizierung unbefristete Arbeitsverhältnis ermöglicht.
Gegenwärtig wird ein weiteres Projekt mit dem Ziel begonnen, mehr Arbeitsplätze für migrierte Frauen zu schaffen und Berufsorientierungen für Jugendliche zu offerieren.
Soziale Integration heißt auch: Gelernt wird auf beiden Seiten.

Erstes Schutzhaus für geflüchtete Frauen und ihre Kinder in Leipzig eröffnet

Illustration: Ein Haus mit einem Herz in der Mitte, das auf einer Hand liegt. Daneben steht: »Hilfe bei Gewalt! Schutzhaus für geflüchtete Frauen«

Unter der Nummer 0341 44 23 82 29 erhalten geflüchtete Frauen und ihre Kinder Beratung und Schutz vor Gewalt.
(© Stawowy)

Anlässlich des Internationalen Aktionstages gegen Gewalt an Frauen am 25. November besuchte die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, das erste sächsische Schutzhaus für geflüchtete Frauen und ihre Kinder in Leipzig. »Allen Menschen, die zu uns kommen, machen wir klar, dass wir Gewalt gegen Frauen und Kinder nicht zulassen. Es war mir von Anfang an ein großes Bedürfnis, Frauen und Kindern einen sicheren Ort zu bieten, der ihnen Schutz vor häuslicher und sexualisierter Gewalt gibt«, erklärte Petra Köpping bei Ihrem Besuch.

Das Frauenschutzhaus ist über die Telefonnummer: 0341 44 23 82 29 rund um die Uhr zu erreichen. Das telefonische Angebot wird durch Dolmetscherinnen und Sprachmittlerinnen unterstützt. Außerdem ist eine Kontaktaufnahme über E-Mail: help@she-leipzig.de möglich.

Das Frauenschutzhaus für Geflüchtete ist ein Pilotprojekt. Es läuft bis Ende 2018 und wird vollständig aus Landesmitteln finanziert (Richtlinie zur Förderung der Chancengleichheit). Der Träger, der Verein Frauen für Frauen Leipzig e.V. unterhält in Leipzig seit 1990 mehrere Gewaltschutzeinrichtungen.

Petra Köpping als Schirmherrin bei drittem Gründerinnenprojekt in Leipzig

Foto: Gleichstellungsministerin Petra Köpping umgeben von den Initiatoren des dritten Gründerinnenprojekts in Leipzig

Hier sind Leipzigs Powerfrauen - Gleichstellungsministerin Petra Köpping beim diesjährigen Gründerinnenprojekt im Rathaus Leipzig.
(© Kerstin Weißgerber)

Gleichstellungsministerin Petra Köpping begleitete am 15. November das dritte Gründerinnenprojekt »Begeistert Unternehmerin – Frauen überholen anders« als Schirmherrin. Die Veranstaltung fand im Rahmen der bundesweiten Gründerwoche in Leipzig statt. Gründerinnen, Unternehmerinnen und Frauen in Führungspositionen trafen sich an diesem Tag zu Fachvorträgen und Workshops. Darüber hinaus bot das Projekt Gründerinnen die Möglichkeit, eine Unternehmenspatin zu finden, die tatkräftig unterstützt und beratend zur Seite steht. Das nächste Gründerinnenprojekt soll 2017 stattfinden.

Unter folgendem Link gelangen Sie zum Fernsehbericht des diesjährigen Gründerinnenprojekts unter dem Motto »Hier sind Leipzigs Powerfrauen«.

»Buntes Sachsen« präsentiert sich zum Tag der Deutschen Einheit

Anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden hatte Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping Vereine, Initiativen und Verbände eingeladen, sich vom 01. bis 03. Oktober gemeinsam am Stand »Buntes Sachsen« zu präsentieren. Während der Themenschwerpunkt am 01. Oktober »Demokratie- förderung« lautete, stand der 02. Oktober ganz im Zeichen der »Integration«. Am 03. Oktober drehte sich alles um die »Gleichstellung«.

Für die musikalische Vielfalt sorgten die Künstler »Der Reimteufel«, Hosein Alizadeh und die Kombo »Banda Internationale«.

Impressionen vom Tag der Deutschen Einheit 2016

Bildmontage: Fotocollage mit Impressionen vom Tag der Deutschen Einheit 2016 in Dresden. Staatsministerin Petra Köpping zusammen mit Bürgern, Vereinen, Politikern und Bilder von Künstlern.

Mit einem dreitägigen Bürgerfest wurde der Tag der Deutschen Einheit 2016 in Dresden gefeiert.
(© SMGI)

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Kontakt

Pressesprecherin der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

Katja Mäder

  • Besucheradresse:
    Bautzner Str. 19a, 01099 Dresden (Zufahrt über Böhmische Straße)
  • Postanschrift:
    Albertstraße 10, 01097 Dresden
  • Telefon:
    (0351) 56 45 49 10
  • Telefax:
    (0351) 56 45 49 09
  • E-Mail

Bürgerbeauftragte der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

Dr. Theresa Schmotz

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